VW ruft Passat-Modelle in die Werkstätten

Nach der Generalprobe mit den 8000 deutschen "Amarok" soll Anfang Januar die Rückrufaktion für den VW Passat anlaufen. Interessant sind die kommenden Wochen auch für klagewillige Autobesitzer, denn es stehen erste Verfahren vor deutschen Gerichten an. Betroffene warten in Deutschland allerdings bislang vergeblich auf Angebote von VW. In Amerika hatte Konzernchef Müller bereits angedeutet Schadensersatz zu leisten oder Fahrzeuge komplett zurück zu nehmen.

Laut VW läuft der Rückruf bislang problemlos und sind wohl auch keine Verzögerungen zu erwarten. Nach Genehmigung durch das Kraftfahrtbundesamt wird VW die betroffenen Passatbesitzer anschreiben. 2173 Volkswagen sind autorisiert, die Maßnahmen durchzuführen. Rein mathematisch kommen über 1100 Autos auf eine Werkstatt.

Nach dem Rückruf dürften die Betroffenen mit Spannung erwarten, ob sich Leistung, Schadstoff-Ausstoß und/oder Diesel-Verbrauch durch die erforderlichen Maßnahmen verändern. Sollte dies eintreten und nachgewiesen werden können bestehen gute Aussichten auf erfolgreiche Schadensersatzklage. Fahrzeugbesitzer, die ihren Schaden ausgeglichen haben möchten oder sogar ihr Auto komplett zurückgeben wollen, sollten sich direkt nach der abgeschlossenen Rückrufaktion mit der Möglichkeit einer Schadensersatzklage beschäftigen.

Die Kooperationsanwälte von www.rueckrufaktion-vw-diesel.de stehen Mitgliedern unserer Interessensgemeinschaft gern für weitere Informationen zur Verfügung.