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VW: Rückrufaktion hat begonnen

Die Rückrufaktion hat begonnen. Am 25. Januar wurden die Besitzer des VW-Pickups "Amarok" zur Terminabsprache aufgerufen. Den VW-Werkstätten steht das entsprechende Software-Update zur Verfügung. Für etwas Verwirrung sorgt die Tatsache, dass die Rückrufaktion vom Kraftfahrtbundesamt wohl noch nicht schriftlich gnehmigt worden war.

Entschuldigungstour in den USA

VW-Vorstand Müller hat seinen Auftritt auf der Automesse in Detroit genutzt, um nochmals in den USA um Entschuldigung für den Volkswagen-Abgasskandal zu bitten. Etwa 600.000 Autos waren in Amerika mit der Schummelsoftware verkauft wurden. Am überwiegenden Anteil können technische Veränderungen - wie der Einbau eines neuen Katalysators - vorgenommen werden. Einen Teil der Autos wird VW aber zurücknehmen müssen, da die entsprechenden Motoren wohl nicht an die scharfen US-Abgasnormen angepasst werden können.

VW verzichtet auf Gewährleistungsfrist für EA189-Modelle bis 2018

Volkswagen hat im Themenumfeld "Rückrufaktion" zwei wichtige Informationen gestreut. Zum einen soll es für die Zeit des Werkstattaufenthalts auf Wunsch eine Mobilitätsgarantie geben, zum anderen verzichtet VW offiziell auf die Einrede der Verjährung bis zum 31. Dezember 2017 für alle PKW-Eigentümer, die von der EA189-Thematik betroffen sind. Damit entkräftet der Konzern die Aussagen, dass Eile geboten ist bei der Anmeldung von Schadensersatzansprüchen an den Produzenten der betroffenen Motoren.

VW stellt Pläne für Rückrufaktion vor

Noch steht die abschließende Genehmigung des Kraftfahrtbundesamt noch aus, aber Volkswagen hat jetzt die offiziellen Pläne für die Rückrufaktion der 1,6 und 2,0-Liter-Modelle bekannt gegeben. Demnach sollen ab Anfang Januar die Fahrzeuge für jeweils eine Stunde in die Werkstatt zurück gerufen werden, um die Software upzudaten. Bei den kleineren Motoren kommt zum Software-Update der Einbau eines kleinen Luftfilter-Siebes hinzu. Die Gesamtkosten des Rückrufes werden von VW auf deutlich weniger als 500 Millionen Euro geschätzt. An der Höhe der Rücklagen will man aber trotzdem nichts ändern.

Auch 3-Liter-Diesel in den USA vom Abgasskandal betroffen

Möglicherweise sind in den USA 75.000 PKW mit einem 3.0-Liter-Diesel-Motor unterwegs, der vom aktuellen Abgasskandal betroffen sein könnte. Der 3.0 TDI-Motor kam in verschiedenen AUDI-Modellen zum Einsatz, aber auch beim Porsche Cayenne und beim VW Touareg - allesamt in den USA sehr beliebte Autos.

Abgasmanipuationen an großen AUDI-PKW in den USA

Und der VW Abgasskandal weitet sich aus: Nun hat auch AUDI darüber informiert, dass 3.0 TDI-Motoren mit der kritischen Software ausgestattet wurden. Die Konzernmarke Audi hat dies gegenüber der US-amerikanischen Umweltbehörde eingestanden und bestätigt, dass bei zahlreichen in die USA verkauften PKW manipuliert wurde. Das trifft AUDI hart, denn die großen Audis, insbesondere die SUV und die 6-er Modelle erfreuen sich in den USA größter Beliebtheit. Medien berichten, dass 100.000 Fahrzeuge betroffen sind, darunter die Modelle Audi A8 und Audi Q7.

VW: Abgasskandal trifft auch Benziner

Wieder unglaubliche Skandal-News aus der VW-Zentrale. Hier sind Unregelmäßigkeiten zutage getreten, die auf eine Ausweitung des Abgasskandal auf weitere 800.000 Fahrzeuge schließen lassen. Angeblich sollen in Bezug auf Co2- und Verbrauchswerte gegenüber Behörden falsche Angaben gemacht worden sein, um günstigere Schadstoffklassen zu erreichen.

VW will Neuwagen anbieten und Skandaldiesel austauschen: Abwrackprämie reloaded oder genialer Schachzug zur Markenrettung?

VW will den Besitzern von PKW, die vom Skandal-Dieselmotor EA 189 angetrieben werden, möglicherweise lukrative Angebote machen. Insbesondere bei den 1,6 Liter-Modellen soll es erhebliche Anreize zum Neuwagenkauf geben - unabhängig von der Kilometer-Laufleistung, was die Sache natürlich für Vielfahrer interessent macht. Für VW könnte sich die der Abrwackprämie ähnelnde Thematik extrem lohnen, denn Volkswagen schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe und schafft sich selbst einen Ausweg aus der Krise.

EA 288 - Erste Verdachtsmomente gegen den Golf-Motor nicht bestätigt

Eine aktuelle Horror-News für VW-Besitzer konnte von Volkswagen schnell wieder aus der Gerüchteküche geholt werden. Es gab Hinweise, dass auch der Motortyp EA 288 (mit Euro-Norm 5) manipuliert wurde. Die Informationen dazu kamen von VW selbst. Innerhalb des Volkswagen-Konzerns wurde geprüft, ob auch Modelle mit diesem Motortyp zurück gerufen werden müssen.
 

VW-Dieselskandal Schadensersatz - Wann müssen VW-Besitzer tätig werden? - VW, AUDI,SKODA, SEAT

Viele Mitglieder der Interessengemeinschaft EA 189 fragen in diesen Tagen: "Was kann ich überhaupt machen?" - Gemeint ist die völlig unklare Situation rund um den Diesel-Abgasskandal. Wie es auch ausgeht: Die Manipulationen an den Abgassystemen von 1,6 Liter und 2,0 Liter-Dieselmodellen mit der so genannten Clean-Diesel Technologie führen auf jeden Fall zum Wertverlust eines gekauften VW, Audi, SEAT oder Skoda.

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